Wir feiern das Fest der Nachbarn doch wer sind „die Nachbarn“? Um sich dem Begriff und den vielfältigen Bedeutungen von Nachbarinnen und Nachbarn zu nähern bringt der Verband für sozial-kulturelle Arbeit e.V. zum Fest der Nachbarn Broschüren mit Lebensgeschichten von Nachbarinnen und Nachbarn heraus. Bisher sind folgende Broschüren erschienen:

 

 

Broschüre: „Wie in einer Familie -Lebensgeschichten aus Berliner Nachbarschaftseinrichtungen“ (Erscheinungsdatum: Mitte Mai 2016)

Manfred Zimmermann führte für diese Broschüre Gespräche mit 21 Menschen, die Nachbarschaftseinrichtungen in Berlin nutzen. Viele von ihnen engagieren sich ehrenamtlich für die Nachbarschaft. In Fotos und anhand von Zitaten wird das Leben der Menschen nachgezeichnet und die Leserinnen und Lesern erfahren etwas darüber, was diese Menschen in den Nachbarschaftseinrichtungen machen und wie sie dazu gekommen sind.

 

Broschüre: „Wie das Leben so spielt – Lebensgeschichten von Wohnungslosen“ (2015)

Seit 2013 öffnen auch das Haus Lübecker Str. 6 (Obdachlosenwohnhaus) und das Café 157 (alkoholfreie Kontakt- und Begegnungsstätte) am Fest der Nachbarn ihre Türen für Nachbarinnen und Nachbarn. Es lädt dazu ein neben den Räumlichkeiten insbesondere die Bewohnerinnen/Bewohner und Besucherinnen/Besucher kennen zu lernen. Die Berliner Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe öffnen sich für die Nachbarinnen und Nachbarn. Wohnungslose sind ebenso Nachbarinnen und Nachbarn wie jeder andere Kiezbewohner auch. Um das jedoch zu erkennen, ist ein gegenseitiges Kennenlernen wichtig. Nicht „die“ Obdachlosen wohnen in den Wohnungsloseneinrichtungen. Nicht „die“ Obdachlosen spielen Karten im Wohnungslosenheim nebenan. Es sind Peter, Thorsten, Heike, Jan und Günter, die dort leben und mitgestalten. In der Broschüre sind deshalb die Lebensgeschichten einiger Obdachlosen mit Zitaten aufgeschrieben, fotografische Portraits ergänzen die Texte.

 

Die Broschüren sind erhältlich in der Geschäftsstelle des Verbandes für sozial-kulturelle Arbeit e.V.